Gofus e.V. unterstützt Düsseldorf Mobil mit 20.000 Euro

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22.07.2013

„Wir haben in den vergangenen Jahren bereits erfahren und gesehen, dass wir helfen können und dass diese Hilfe auch ankommt und etwas bewegt.“ Erneut etwas in Bewegung gesetzt, hat Frank Lause, Vorstand von Gofus e.V. und Niederlassungsleiter quirinbank Düsseldorf auch am Lessingplatz in Düsseldorf Oberbilk und den Startschuss gab es am Mittwoch, den 17. Juli. Gemeinsam mit Düsseldorfs Bürgermeisterin Gudrun Hock, der Rheinflanke aus Köln sowie der Fußball Ikone Gerd Zewe hat er im Namen der Gofus e.V. den Anstoß für Düsseldorf mobil, Jugendarbeit mit sportpädagogischem Schwerpunkt, gegeben.

v.l.: Christoph Bex (Rheinflanke), Bürgermeisterin Gudrun Hock, Frank Lause (GOFUS), Gerd Zewe (GOFUS), Sebastian Körber (Rheinflanke)

v.l.: Christoph Bex (Rheinflanke), Bürgermeisterin Gudrun Hock, Frank Lause (GOFUS), Gerd Zewe (GOFUS), Sebastian Körber (Rheinflanke)

Die Gofus e.V., eine Vereinigung von golfenden Fußballern, hat es sich zur Aufgabe gemacht haben, etwas von den eigenen guten Erfahrungen, die durch Sport entstanden sind, zurück zu geben. Im konkreten Fall hat der Verein das Projekt, das von der Rheinflanke geleitet wird, mit 20.000 Euro unterstützt. „Unsere Hilfe versteht sich als Lebens begleitend, wir bauen Bolz- und Spielplätze. Wir möchten Raum für die Jugendlichen schaffen“, erklärt Frank Lause das Engagement. „Bereits vor zwei Jahren ist der Kontakt zur Rheinflanke entstanden und wir haben gesehen wie erfolgreich das Konzept der mobilen Jugendarbeit funktioniert.“

Seit 2011 unterstützt der Gofus e.V. bereits die Programme von NRWorkforyou der RheinFlanke in Köln. Mit der Initiative werden junge Menschen aus bildungsfernen Familien in allen Fragen rund um Beruf und Ausbildung beraten. Durch unterschiedliche Freizeitaktivitäten und persönliche Betreuung werden sie dabei unterstützt ihre Stärken und Schwächen herauszufinden. Im Rahmen von Bewerbungscoachings entwickeln viele Jugendliche dann einen realistischen Berufswunsch, den sie durch das gemeinsame Durchlaufen des Bewerbungsprozesses verwirklichen können.Im Zuge der Coachingprogramme können Jugendliche auch die Praxisstationen der RheinFlanke durchlaufen. Dabei werden die jungen Menschen auf Basis von Freiwilligkeit in die Strukturen der RheinFlanke eingebunden. Auf diese Weise können sie schon vor Antreten eines Ausbildungsberufes Einblicke in das Berufsleben gewinnen. Allein in 2013 durchliefen so, vier männliche Jugendliche und zwei weibliche Jugendliche im Alter von 17-18 Jahren, die Praxisstationen der RheinFlanke. In eine Ausbildung oder einen Job konnten dieses Jahr hingegen elf Jugendliche vermittelt werden. Besonders glücklich machte dabei beispielsweise der Erfolg eines Jugendlichen, der nach Abbruch der Hauptschule nach der Klasse 10, am Ende seiner Bewerbungsphase sogar zwei Zusagen für einen Ausbildungsplatz hatte.

 

Der Gofus e.V. ist mit der Unterstützung desNRWorkforyouProjekts ein großer Förderer der RheinFlanke und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung der Programms.

 

Auf dem Lessingplatz scheint das Konzept der mobilen Jugendarbeit jedenfallsbereits zu greifen, denn das Sommerfest im Rahmen des offiziellen Anstoßes, war mehr als gut besucht. Eltern, Kinder sowie interessierte Mitbürger konnten sich an diesem Tag bei einem vielfältigen Programm mit den Mitarbeitern und dem Konzept der mobilen Jugendarbeit vertraut machen. Auf dem neuen Bolzplatz kickten Nachwuchsspieler von Fortuna Düsseldorf mit den Jugendlichen, an einer anderen Ecke konnte man sich mit Boxhandschuhen ausgestatten beim Sparring beweisen oder aber sein Können beim Breakdance vorführen – an diesem Tag war für jeden etwas dabei.

Die Rheinflanke, die seit 2006 in der sozialen Jugendarbeit aktiv ist, hat die Arbeit in Düsseldorf bereits im Mai aufgenommen, den Besuchern waren die Gesichter der Rheinflanke Mitarbeiter somit schon bekannt. „Wir sind drei Mal die Woche zwischen 16 und 20 Uhr vor Ort. Wir sind als Ansprechpartner da und machen mit den Kindern Sport. Im Schnitt sind immer rund 40 bis 50 Kinder und Jugendliche da“, weiß Rheinflanke Mitarbeiter Nino zu berichten. Dass es eine Nachfrage gibt, war der Stadt Düsseldorf und allen Beteiligten natürlich bewusst und mit diesem Projekt wird nun aktiv Hilfe geboten. „Mir war die Arbeit der Rheinflanke bekannt, der Kontakt zu Gofus e.V. bestand bereits. Eine Kooperation schien uns da die logische Konsequenz “, erklärt die Bürgermeisterin.

Die Arbeit, die bereits von vielen Beteiligten wie unter anderen durch das Jugendamt Düsseldorf, die Bürgerinitiative Lessingsplatz oder die Jugendfreizeiteinrichtung V24 begonnen haben, kann nun durch „Düsseldorf mobil“ ergänzend ausgebaut werden. „Wir haben hier sehr gute Voraussetzungen vorgefunden und die Zusammenarbeit läuft hervorragend“, so Rheinflanke Geschäftsführer Christoph Bex.

Mit anderen Worten: Der Ball rollt!

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